Quercus cerris
Quercus cerris
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Wuchs: groß werdend, kräftig, breit ausladend, später unregelmäßig rund- bis schirmförmige Krone, schnellwüchsiger als viele heimische Eichen, markanter Habitus mit starker Stamm- und Kronenentwicklung Blatt: wechselständig, länglich bis elliptisch, tief gelappt bis gelappt eingeschnitten, sommergrün, derb, dunkelgrün, gelbliche bis bräunliche Herbstfärbung, 7–14 cm lang Blüten: unscheinbar, männliche Kätzchen gelblich hängend, weibliche Blüten klein Frucht: Eicheln, länglich-eiförmig, in stachelig behaarten Fruchtbechern, einjährig reifend Bienenfreundlichkeit: mäßig bienenfreundlich – die Blüten liefern vor allem Pollen (über männliche Kätzchen), jedoch kaum Nektar; insgesamt wichtiger als Lebensraum- und Pollenlieferant im Frühjahr, aber kein klassisches Trachtgehölz |
Besonderheiten: sehr hitze- und trockenheitsverträglich, gut an urbane Standorte angepasst, hohe Regenerationsfähigkeit, wertvolles Habitat für Insekten und Vögel, tiefe ökologische Bedeutung, lange Lebensdauer Wurzelsystem: kräftiges, tiefreichendes Pfahl- bis Herzwurzelsystem, stark verankernd, sehr trockenheitsresistent, weitreichend im Ober- und Tiefenboden Standort: bevorzugt warme, sonnige Lagen, kommt mit Trockenheit sehr gut zurecht, verträgt durchlässige bis mäßig trockene Böden, kalkliebend bis neutral, empfindlich gegenüber Staunässe, windfest und stadtklimaverträglich Klimatoleranz: sehr trockenheits- und hitzeresistent, gut geeignet für klimawandelgeprägte Standorte, frosthart im Alter, Jungpflanzen etwas empfindlicher Hausbaum: nur eingeschränkt geeignet, besser für große Grundstücke, Parks und waldartige Anlagen |
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Deutsch: Zerreiche |
Blütezeit: April–Mai |
lieferbar als Größe: Co wn/mB/mDb (Okt-Mrz) |
